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2004: Erforschung der Maya-Kultur

Viele Rätsel ranken sich um die alte Kultur der Maya in Mittelamerika. Welche Aufgabe hatten die Pyramiden? Woher stammten die erstaunlichen astronomischen Kenntnisse und der Kalender? Warum ging ihre Kultur unter? Diese Forschungreise hat einige der Rätsel entschlüsselt.

Die geheimnisvollsten Pyramiden von Mexiko sind jene von Teotihuacan. Eine schnurgerade, sehr breite "Straße der Toten" führt zur Mondpyramide. Sie symbolisiert den Weg des Lebens, wie ihn die meisten Menschen gehen - wenig bewusst gelebt, mit dem Tod endend und meist von einer Wiedergeburt gefolgt. Nur durch einen unscheinbaren, beschwerlichen Pfad ist dagegen die seitlich gelegene Sonnenpyramide zu erreichen. Ein Symbol für den Weg zum Himmel, den Weg des Herzens, der jedem Menschen in seinem Leben offen steht und für den uns der Himmel verschiedene Religionen und Methoden geschenkt hat.

Bei ihrer Ankunft erschien den Qi-Gong-Meistern vor ihrem Himmlischen Auge ein Wesen aus einer höheren Dimension als "himmlischer Reiseführer". Den Qi-Gong-Meistern wurde nahegelegt, zuerst ihre Seelen zu reinigen, bevor sie die Pyramide erklettern durften. Nach den Erläuterungen des "Reiseleiters" kamen einst die Maya-Menschen an diesen heiligen Ort, um die Götter und den Himmel zu verehren und ihre Seelen zu reinigen. Die Gottheiten erschienen dann und halfen den Seelen, ihr Energieniveau zu erhöhen. Viel wichtiger als die Frage nach den Erbauern der Pyramiden sei es, ihren Sinn und ihre Funktion zu verstehen. An diesem Ort war es möglich, sich wieder mit dem Universum zu verbinden.

Ein Rätsel stellt der Untergang der Maya-Kultur dar. Nach den kosmischen Botschaften war er eine Folge von immer größerem Stolz, Ego und Moralverlust der Maya; gepaart mit Vergesslichkeit. Dies machte ihre Körper und Seelen schwer, ihre höheren Fähigkeiten gingen verloren wie auch ihr inneres Verstehen des Himmels und des Herzens und ihre Verbindung zum Kosmos. Die verschlossenen Herzen konnten schließlich eine so einfache Botschaft wie "Um euch wieder mit den Gottheiten zu verbinden, müsst ihr euer lebendiges Herz verschenken" nicht mehr verstehen, was zu den bekannten grauenvollen Menschenopfern am Ende der Maya-Kultur führte. Die Maya gingen unter, weil "sie das Himmlische Dao verletzten" und es der Himmel nicht erlaubte, weiteres Leben zu zerstören.

Eine der Hauptbotschaften der Reise lautet "Die Vergangenheit der Maya ist unsere Gegenwart". Die Situation der Maya am Ende ihrer Kultur ist sehr ähnlich unserer Welt heute. Wir sind stolz auf unsere technischen Errungenschaften und meinen, die Erde erobern und plündern zu dürfen. Vom Himmel, seinen Gesetzen und der Harmonie mit allem Leben wissen wir fast nichts mehr. Dieser Weg führt in den Untergang. Laut den übertragenden Botschaften sollte der Mensch wieder anfangen zu lernen, sein Herz wieder zum Himmel zu öffnen und lernen loszulassen. Von der Erfahrung der Maya sollen wir lernen: Ihren Weg dürfen wir nicht wiederholen, nicht mehr weitergehen. "Die Vergangenheit zu verstehen, heißt, die Gegenwart zu verstehen, wie auch die Zukunft."

Der Niedergang der Maya-Zivilisation umfasst viele Jahrtausende. Ursprünglich lebten sie im Einklang mit den Gesetzen des Himmels, und die Menschen waren den Göttern gegenüber sehr folgsam und demütig; die Götter in ihrem Erbarmen gaben ihnen Rituale, um die Verbindung zu pflegen und so das teilweise harte Menschenleben zu bewältigen. Es gab anfangs keine Familien, kein Ego, keine Bedürfnisse, keine patriarchalischen Strukturen, und Krankheiten wurden durch bloßes Gebet geheilt. Doch die Menschen "verloren die Bedeutung des Lebens", das Ego wuchs und überzieht bis heute als negatives Qi den ganzen Erdball. Die Pyramiden werden heute als Touristenattraktion betrachtet, der fehlende Respekt vermindert auch ihre Wirkkraft. Die Hochwesen sind dabei, die Funktion der Pyramiden wiederherzustellen, um uns Menschen zu helfen. Wir müssen wieder lernen, unser Leben zu verstehen, unsere Verbindungen mit den anderen, unsere kosmischen Verbindungen.

Wir haben uns verschlossen, unser Blick ist nur noch auf ein, zwei Punkte fixiert, und so wurden unsere Lebenswege immer schmaler. Die kosmischen Energien sind überall in unserer Umgebung, überall sind die Hochwesen um uns, mit dem Wunsch im Herzen, uns zu helfen. Aber "ihr seht nichts, hört nichts, spürt nichts. Eure Wahrnehmungsfähigkeit wird sogar immer schlechter." In der uralten Zeit waren die Menschen viel höher entwickelt; sie verstanden die Natur, wie man aus ihr Energie aufnimmt, mit ihr harmonisch zusammenlebt. Sie vermochten mit dem Himmel zu kommunizieren. All das können - und müssen - wir wieder lernen. Öffnen wir unsere Herzen, um wieder mit dem Himmel zu verschmelzen. Wir müssen umkehren, den Weg der Liebe und Demut gehen, den Weg der Harmonie mit dem Himmel, mit allen Lebewesen und der gegenseitigen Fürsorge. Dies ist eine Aufgabe der gesamten Menschheit. Die Tian Gong-Methoden können uns dabei helfen, unsere alten Spuren wiederzufinden, unser Herzensniveau zu erhöhen, einen Sprung zu machen. "Vieles lässt sich mit keinem Buch sagen. Das Universum hat grenzenlose Energie. Ihr müsst eure Herzen öffnen - erst dann könnt ihr die kosmischen Informationen bekommen, könnt ihr verstehen, und die Energien aufnehmen." Ein langer Weg liegt vor uns...

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